Meine Projekte


Unfallkreuzungen in Berlin

Auf Basis der offiziell von der Polizei Berlins zur Verfügung gestellten Daten zu den Unfällen der sogenannten “ungeschützten Verkehrsteilnehmer” (Radfahrende und Zu Fuss Gehende) mit Kfz habe ich für ganz Berlin und im Detail für jeden Bezirk die Unfallkreuzungen (2018 / 2019 / 2020) auf den folgenden Bildern visualisiert:


Schulwegsicherheit 2018 / 2019 / 2020

Zur Einschulung habe ich Umgebungskarten zur Schulwegsicherheit der vier im Wahlkreis liegenden Grundschulen erstellt. Hier die resultierenden Karten:

Umgebung der Grundschule am Brandenburger Tor

Umgebung der City-Grundschule

Umgebung der GutsMuth-Grundschule

Umgebung der evangelischen Grundschule in Mitte

Ich hoffe, dass Sie sich als Eltern nun eine informierte Perspektive zu einem sicheren Schulweg schaffen können!

Bei Fragen, scheiben Sie bitte eine E-Mail an:
Stefan.Lehmkuehler@Gruene-Mitte.de


Unfallkostendichtekarte 2018/2019

In diesem Projekt habe ich die offiziell von der Polizei Berlin zur Verfügung gestellten Daten zu den Radverkehr-mit-Kfz-Unfällen der Jahre 2018 und 2019 zusammengestellt und den Straßen Berlins zugeordnet.

Die resultierende “Unfallkostendichtekarte” bietet – neben der offensichtlichen Visualisierung der für “Radfahrende gefährlichen” Straßen Berlins – zusätzlich die Grundlage zur Anordnung von geschützten Radwegen.

Diese Schaffung einer Grundlage für Anordnungen war die Motivation für die durchgeführte Analyse. An dieser orientiert sich daher auch die Struktur meiner Analyse.

Unfallkostendichtekarte für den Wahlkreis 2 in Mitte

Denn: Nach neueren Gutachten (u.a. Prof. Dr. Remo Klinger; Dr. Silvia Ernst im Auftrag des Deutsche Umwelthilfe e.V. (Dez 2020) sowie Prof. Dr. jur. Dieter Müller im Auftrag der Unfallforschung der Versicherer (Jan 2021)) ist der Nachweis einer “konkreten Gefahr” bei einer Anfechtung der Anordnung eines Radwegs durch die Straßenverkehrsbehörde mindestens recht hilfreich, um vor Gericht zu bestehen.

Daher habe ich die nachfolgend verlinkten Bilder und die Online-Karte für ganz Berlin erstellt und stelle diese SenUVK und anderen Interessierten kostenfrei zur Verfügung. Dabei habe ich die folgenden Klassen gebildet: Keine Unfälle, über dem Durchschnitt aller Straßen, über dem Durschnitt aller Unfallstraßen sowie Top100.

Zumindest die beiden Letzten (rot bzw. fett-rot in der Karte und auf den Bildern) sollten gerichtlichen Anforderungen bei einer Überprüfung einer Anordnung genügen.

Online-Karte für ganz Berlin

Berlin
Unfallkostendichtekarte mit 96 DPI
Unfallkostendichtekarte mit 300 DPI

Legende / Kosten-Tabelle der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)


Mühlendammbrücke

Status: Konzeption abgeschlossen / Erfolgreich kommuniziert / In Umsetzung

Seit einigen Monaten bestimmt die Diskussion um die anstehende Erneuerung der Mühlendammbrücke den öffentlichen Diskurs in der historischen Mitte Berlins. Nachdem bereits vor einigen Monaten ein Bündnis aus 14 zivilgesellschaftlichen Vereinen / Organisationen eine Erneuerung in historisch verträglicher Dimension forderte, gewann die Diskussion im Vorlauf der anstehenden Europa-weiten Ausschreibung im Herbst 2020 erneut stadtweite Aufmerksamkeit.

Kern der öffentlichen Diskussion war die Anzahl von Kfz-Fahrstreifen / Richtung. Parallel dazu wurde ebenfalls ein “Zeit-optimiertes Vorgehen” sowie die Vereinbarkeit mit den Zielen des Mobilitätsgesetzes im politschen Raum erörtert. Um eine Bereitstellung der erneuerten Mühlendammbrücke zur Eröffnung der geplanten Straßenbahnstrecke Alexanderplatz – Potsdamer Platz zu gewährleisten, hatte sich die Senatsverwaltung für einen sog. “Ersatzneubau” entschieden, der bereits eine Verringerung von drei auf zwei Fahrstreifen / Richtung vorsah. Dieser Ansatz wird ebenfalls von der SPD-Mitte mit entsprechendem Beschluss unterstützt.

Mein Vorschlag zur “Verkehrswendebrücke”

Da mir eine dauerhafte Beibehaltung von zwei Kfz-Fahrstreifen / Richtung vor dem Hintergrund des voranschreitenden Klimawandels und den daraus – auch für den Verkehrssektor – resultierenden Veränderungserfordernisse nicht ausreicht, habe ich zunächst mittels Transport-Kapazitätsermittlung einen adäquaten “Ziel-Querschnitt” ermittelt.

In einem zweiten Schritt habe ich danach die möglichen Bauphasen und die mögliche Ausgestaltung der Verkehrswendebrücke hier dargestellt und im November 2020 an SenUVK kommuniziert.

Ich freue mich, dass dieser zweiphasige Ansatz nun Grundlage der Ausschreibung geworden ist.


CC-Central-Projekt: Leipziger Park

Status: Konzeption abgeschlossen / Wartet auf Umsetzung

Nach der von mir gemeinsam mit der IG Leipziger Straße konzipierten Führung der Elektrischen im Straßenraum der Leipziger Straße, ergibt sich im “breiten Bereich”, also dem Stadtraum zwischen Charlottenstraße und Spittelmarkt, die Option auf der Nordseite den “Leipziger Park” zu realisieren.

Dieser kann nicht nur durch ca. 15.000 qm aktive Versickerungsfläche einen erheblichen Beitrag zur Umsetzung der “Schwammstadt” leisten, sondern bringt auch eine erhebliche Leistung in bezug auf kleinteilige Naherholung, sowie deutlich wahrnehmbare Kühlung im Bevolkerungsschwerpunkt in Mitte.

Die Realisierung des “Leipziger Parks” wurde von der BVV Mitte auf Antrag der Grünen und der SPD beschlossen.


CC-Central-Projekt: Elektrische in der Leipziger Straße

Status: Konzeption abgeschlossen / Diskussion mit SenUVK ausstehend

Der Bau der Elektrischen vom Alexanderplatz bis zum Potsdamer Platz soll bis zum Jahr 2028 abgeschlossen sein. Die bereits genehmigte Trasse verläuft unter anderem über die Leipziger Straße. Bislang wurden auf den Bürgerbeteiligungsveranstaltungen zwei Führungsformen diskutiert. zum Einen eine sog. “Bestandsorientierte Variante” mit zwei Kfz-Fahrstreifen / Richtung und eine sog. “Gestaltungs-Variante” mit jeweils einem Kfz-Fahrstreifen / Richtung. Letztere wurde in den Beteiligungsveranstaltungen klar präferiert.
Aus Sicht der IG Leipziger Straße e.V. und Changing Cities-Central hat jedoch auch der bisher bekannte Entwurf dieser “Gestaltungs-Variante” einige Defizite. Das Schwerwiegendste ist die Brechung / Halbierung der Bedien-Frequenz westlich des Spittelmarkts, also vor Erreichen des DB-Regionalbahnhofs Potsdamer Platz.

Da wir diese Variante – und nach aktueller Auskunft ebenso auch SenUVK – präferieren, haben wir im letzten Jahr die aus unserer Sicht erforderlichen Optimierungen in dieser Konzeption zusammen gestellt.


CC-Central-Projekt: “Personen-Transport-Kapazitäten” der Leipziger Straße

Status: Abgeschlossen

Da ich das ewige Geheule über den “Wegfall von Kfz-Fahrstreifen” und den daraus resultierenden Untergang des Abendlands nicht mehr hören konnte, habe ich am Beispiel der Leipziger Straße einfach einmal die “Personen-Transport-Kapazitäten” dieses Straßenraums nach Bau der Elektrischen ermittelt. (Die Bestandszahlen (links) habe ich einer offiziellen Auskunft an das AGH entnommen.)


CC-Central-Projekt: Müllerstraße

Status: Konzeption abgeschlossen / Wartet auf Umsetzung

Die Müllerstraße im Wedding ist ein weiteres wichtiges CC-Central-Projekt. Für dieses Projekt haben wir eine langfristige Vision entwickelt, die zu Gunsten breiterer Seitenbereiche auf den sowohl ökologisch, wie auch aus Sicht der Aufenthaltsqualität überflüssigen Mittelstreifen verzichtet.

Die kurzfristig umsetzbare Konzeption sieht – unter Beibehaltung des Mittelstreifens bis zur anstehenden Tunnelsanierung U6 – jeweils einen überbreiten Fahrstreifen, einen durchgehenden Liefer-/Parkstreifen sowie einen geschützten Radweg pro Richtung vor. Alle Maße wurden per GIS ermittelt und vor Ort verifiziert.

Diese Konzeption wurde inklusive der Erläuterung der Belange der Feuerwehr der Fraktion der GRÜNEN in der BVV Mitte und der AG Mobilität der GRÜNEN in Mitte vorgestellt.

Wir rechnen mit der Umsetzung unserer Konzeption durch das Straßen- und Grünflächenamt Mitte im Sommer 2021.


CC-Central-Projekt: Unter den Linden

Status: Konzeption abgeschlossen

In Fortführung der Untersuchung und Visualisierung der korrekten Verkehrsführung am Marx-Engels- und Rathaus-Forum, habe ich anschließend – der Koalitionsvereinbarung zur Gestaltung von “Unter den Linden” folgend – auch hier die Vereinbarungs-konformen, möglichen Querschnitte visualisiert. Zur Präsentation bei der AG Mobilität der GRÜNEN in MItte habe ich die Präsentation Anfang 2021 upgedatet.


CC-Central-Projekt: Verkehrsführung am Marx-Engels- und Rathaus-Forum

Status: Erfolgreich abgeschlossen / Öffentlich kommuniziert

Im Zuge der Erarbeitung unseres “Verkehrskonzepts Mitte”, habe ich die aus den Bürgerleitlinien der Stadtwerkstatt von 2015 und der aktuellen Koalitionsvereinbarung resultierenden Planungsvorgaben für den Stadtraum “Marx-Engels- und Rathausforum” sowie “Unter den Linden” räumlich zugeordnet und gleichzeitig mit den genehmigten Trassen der Elektrischen in diesem Bereich visualisiert.


CC-Projekt: Radwegenetz

Status: Erfolgreich abgeschlossen / Öffentlich kommuniziert

Im Sommer 2019 haben die Vereine / Verbände ADFC, BUND, Changing Cities und VCD in 10 Monaten mit insgesamt 30 MitarbeiterInnen das sog. “Verbände-Netz”, also das Radwegenetz für ganz Berlin konzipiert. In Mitte hat Changing Cities-Central dies gemeinsam mit dem ADFC in Mitte entwickelt. Dieses ist in das “Verbändenetz Berlin” eingeflossen.


CC-Central-Projekt: Konzept für Tourismus-Busse

Status: Erfolgreich abgeschlossen / Wartet auf Umsetzung

Nach Aufnahme der Probleme der bisherigen Praxis der freien Zufahrt und des beliebigen Abstellens von Tourismus-Bussen z.B. mitten auf dem Weltkulturerbe Museumsinsel und diversen Gesprächen mit Akteuren/Betroffenen vor Ort haben wir diese Konzeption entwickelt. Sie beinhaltet verschiedene Ein-/Aussteige-Halte, definiert Abstellräume für wartende Busse und enthält sowohl die ermittelten Dimensionen der Abstellräume wi auch die erforderlichen Vorlaufzeiten von den Abstellräumen zu den Einsteige-Halten.

Unser Konzept wurde zwischenzeitlich in die Ausschreibung des freiraumplanerischen Wettbewerbs Marx-Engels- und Rathaus-Forum aufgenommen.

Die “Erstellung eines Tourismus-Bus-Konzepts” wurde zusätzlich als Maßnahme im neuen STEP Mobilität und Verkehr (STEP MoVe) mit 70.000 EUR aufgenommen. (Vielleicht bewerben wir uns ja…)


CC-Central-Projekt: Fahrradstraße/Vorfahrtstraße Linienstraße

Status: Erfolgreich abgeschlossen / Gut gemacht!

In Kooperation mit der Fraktion der GRÜNEN in der BVV in Mitte und zusätzlich unterstützt von SPD, den Linken, der FDP und der CDU haben wir im Jahr 2018 unsere Konzeption zur Fahrradstraße Lininestraße als Vorfahrtstraße entwickelt.


CC-Central-Projekt: Radabstellanlagen

Status: Aktiv (Aber auch: Gut gemacht…)

Erstes Projekt des neu gegründeten „Netzwerk Fahrrradfreundliche Mitte“ mit Unterstüzung des Vorsitzenden des Ausschusses für Umwelt, Natuschutz und Verkehr der BVV in Mitte Bastian Roet (FDP).

Der etablierte Prozess zur Erfassung von Standortwünschen per Google-Form, Qualifizierung/Prüfung druch das Netzwerk und Weitergabe an die untere Straßenverkehrsbehörde Mitte.

Das Projekt läuft kontinuierlich weiter und das Eingabe-Formular findet sich auf unserer Seite ganz oben.


CC-Central-Projekt: Friedrichstraße

Status: Erfolgreich / Gut gemacht! / Weiter MACHEN!

Der Start meiner ehrenamtlichen Arbeit beim Changing Cities e.V. war – beim Treffen des damaligen Volksentscheid Fahrrad – die Aussage “Ich mache die Friedrichstraße autofrei!”

Das hat geklappt.

Ich danke allen Freundinnen und Freunden bei Changing Cities e.V., meinen Freundinnen und Freunden bei CC-Central und insbesondere Nicolai sehr für die Unterstützung.

Die Beschreibung des damaligen Starts des Verkehrsversuchs (inkl. unseres Konzept) ist hier zu finden. Das bisherige Ergebnis ist direkt in meinem Wahlkrei zu erleben…